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Als sie 87 war, ein Leben lang nur gearbeitet, Salzsäcke geschleppt. mit der Schubkarre ausgefahren, alle Leute -gekannt, die lange Dorfstraße, schneller Kätta, kriegst sonst keinen, sich geschunden, nie geheiratet, bis zuletzt für Vater und Mutter, dann allein das Gehöft, gegraben, gehämmert, gesägt, Straße geputzt, Pflastersteine geschrubbt, Ställe umgebaut, Ausländer reingesetzt, rumkrakeelt, sich aufgeregt, Ruiz die Sau, Deutsche im Vorderhaus, aus dem Fenster gerufen Drecksau und Kopf weg, mit Schürze, Gummistiefeln und Kopftuch auch sonntags, in aller Herrgottsfrüh mit Zinkeimer gescheppert, schläft denn alles noch, den Müll aus den Zimmern geholt, an die Tür gehämmert, noch Platz in der Tonne, aufgeschrien wenn leere Dose, mit bloßen Händen was reingestopft, heulend und verlassen, die volle Tonne nochmal geleert, gezetert, die Asche muß raus, das wirft man nicht weg, die Drecksäu, alle Fenster stumm, ist denn niemand da, da waren, als sie 87 war, eines Abends die Eltern wieder da, saßen leibhaftig gegenüber auf dem Sofa und die Kätta schrie auf, lief raus in den Hof, wimmerte, auch noch die folgenden Tage, wimmerte, bis sie endlich am siebten Tag sterben konnt.
Auf diesen Text antworten Schülerinnen und Schüler mit ihren eigenen Assoziationen, setzen Schwerpunkte, die das Leben von Kätta bestimmt haben oder beschreiben könnten. Ihren Texten gaben sie passende Überschriften.